Besuche 2012

Besuch des Chefs der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweiz in Polen, 5.-7. Dezember 2012

Besuch des Chefs der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit der Schweiz in Polen, 5.-7. Dezember 2012

Vom 5. bis 7. Dezember 2012 besucht der Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Martin Dahinden, Polen. Die DEZA ist Teil des Schweizer Aussenministeriums und für die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit weltweit zuständig. Sie beschäftigt rund 1‘600 Mitarbeiter in der Schweiz und im Ausland. Die Schweiz gab 2011 2,7 Milliarden CHF für Entwicklungszusammenarbeit aus (0,46% des BIP).

Direktor Dahinden trifft sich mit den Unterstaatssekretären des MSZ Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz und Jerzy Pomianowski sowie mit polnischen NGO und Vertretern von Think Tanks. Themen der offiziellen Gespräche sind die Umsetzung der Millennium Development Goals, die Transitionsunterstützung und Demokratieförderung in Osteuropa und in Nordafrika, die EU-Entwicklungspolitik, die Östliche Partnerschaft sowie eine mögliche punktuelle Zusammenarbeit der beiden Ministerien in Entwicklungsfragen.

Direktor Dahinden wird zudem das European Endowment for Democracy (EED) thematisieren. Die Schweiz hat beschlossen, das EED mit 1 Million CHF zu unterstützen. Damit gehört die Schweiz zu den wichtigsten Gebern des EED überhaupt, obwohl die Schweiz nicht EU-Mitglied ist.

Bilaterale Konsultationen zu Nordafrika, Warschau, 8.11.2012

Am 8. November 2012 finden in Warschau die ersten schweizerisch-polnischen Konsultationen zu Nordafrika statt. Diese Konsultationen dienen dem Ausbau und der Intensivierung der bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Polen. Die Schweiz wird durch die stellvertretende Abteilungschefin der Abteilung für Nordafrika des Aussenministeriums sowie eine Mitarbeiterin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit vertreten sein. Auf die Umwälzungen in Nordafrika hat die Schweiz rasch reagiert. Zusätzlich zum humanitären Engagement im Zusammenhang mit der Krise in Libyen entschied der Bundesrat im März 2011, das Schweizer Engagement mittelfristig substantiell auszubauen. Dafür stehen rund 60 Millionen CHF pro Jahr zur Verfügung.

Staatsbesuch des polnischen Präsidenten Bronisław Komorowski in der Schweiz vom 4. - 5.10.2012

Auf Einladung des Bundesrats wird der Präsident der Republik Polen Bronislaw Komorowski der Schweiz am 4./5.10.2012 einen Staatsbesuch abstatten. An den offiziellen Gesprächen werden europapolitische und wirtschaftliche Fragen sowie Themen von internationaler Aktualität im Vordergrund stehen.

Am 4. Oktober 2012 wird der Präsident Polens vom Gesamtbundesrat mit militärischen Ehren in Bern empfangen. Traditionsgemäss halten die Bundespräsidentin und ihr Gast anschliessend eine Rede in der Wandelhalle des Parlaments. An den offiziellen Gesprächen unter der Leitung von Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und des polnischen Präsidenten nehmen auch Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Didier Burkhalter, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Volkwirtschaftsdepartements (EVD) teil. Am Abend lädt die Bundespräsidentin zu einem Galadiner.

Nach dem ersten Tag in der Bundeshauptstadt werden Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und ihr Ehemann Christoph Widmer den polnischen Präsidenten und seine Frau Anna Komorowska in die Westschweiz führen.

Als aufstrebender Staat in der Europäischen Union ist Polen ein zunehmend wichtiger Handelspartner für die Schweiz. Zudem ist Polen ein gewichtiger Partner in der IWF/Weltbank-Stimmrechtsgruppe. Vom Beitrag, den die Schweiz zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU leistet, geht der Hauptanteil an Polen. Die historischen Bindungen sind prägend für das enge Verhältnis zwischen den zwei Nationen.

Kanzlei des PL-Präsidenten

Staatssekretär Yves Rossier in Warschau - 2./4. Juli 2012

Am 3. Juli 2012 hielt Staatssekretär Yves Rossier in Warschau einen Vortrag zu den Beziehungen Schweiz/EU und zu den bilateralen Beziehungen Schweiz/Polen. Der Vortrag wurde gemeinsam von PISM und der Schweizer Botschaft organisiert.

Offizieller Arbeitsbesuch von Bundesrat Ueli Maurer in Warschau - 8./10. Juni 2012

Vom 8. bis 10. Juni 2012 besuchte der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Ueli Maurer, auf Einladung seines polnischen Amtskollegen Tomasz Siemoniak Warschau. Am 8. Juni nahm Bundesrat Maurer an der Eröffnungsfeier und dem ersten Spiel der EURO12 im Warschauer Nationalstadium teil. Am Samstag folgten die offiziellen Gespräche sowie die Unterzeichnung des Ausbildungsabkommens. Bundesrat Maurer legte zudem einen Kranz beim Grab des Unbekannten Soldaten nieder, besuchte das Museum des Warschauer Aufstandes und ein Chopin-Konzert am Sonntag im Lazienki-Park. Die bilateralen militärischen Beziehungen sind gut und werden auf der Grundlage des Ausbildungsabkommens weiter vertieft werden. Mögliche Kooperationsfelder sind die Gebirgsausbildung und das Pilotentraining. Auch ein sicherheitspolitischer Dialog wird angestrebt.

Bundesrat Ueli Maurer übergibt Geschenk

Im Rahmen seines offiziellen Arbeitsbesuchs in Warschau übergab Bundesrat Ueli Maurer Oberst Włodzimierz Cieszkowski und Herrn Prugar-Kettling zuhanden des Militärmuseums in Warschau die Uniform von Divisionär a.D. Eugen Hofmeister.

Bundesrat Schneider-Ammann auf Wirtschaftsmission in Polen 15. - 17.2.2012

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann wird vom 15. bis 17. Februar 2012 für Arbeitsgespräche nach Polen reisen. Ziel der Wirtschaftsmission ist die weitere Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz in Zentraleuropa. Auf dem Programm stehen bilaterale Treffen mit polnischen Regierungsvertretern und ein Besuch der Sonderwirtschaftszone Lodz. Rund zehn Vertreterinnen und Vertreter der Schweizer Wirtschaft werden Bundesrat Schneider-Ammann nach Warschau und Lodz begleiten.