G7-Gipfel in Évian
Der von Frankreich organisierte G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian in unmittelbarer Nähe der Schweizer Landesgrenze statt. An diesem Treffen nehmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der G7-Staaten und der Europäischen Union sowie weitere Staats- und Regierungsoberhäupter teil. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Massnahmen, die die Schweiz rund um den Gipfel ergriffen hat, sowie Links zu den Informationsseiten der betroffenen Kantone und der französischen Behörden.

06.05.2026 – Bundesrat führt während G7-Gipfel in Evian Binnengrenzkontrollen ein
Im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in Evian-les-Bains führt die Schweiz vom 10. bis 19. Juni 2026 an der Grenze zu Frankreich vorübergehend Binnengrenzkontrollen durch. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 entschieden. Damit verstärkt er seine Unterstützung der vom G7-Gipfel betroffenen Kantone.
Auch wenn der Gipfel in Frankreich stattfindet, sind die Städte Genf und Lausanne sowie die gesamte Genferseeregion gewissen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Bei früheren G7-Treffen ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Stör- und Sabotageaktionen sowie zu Sachbeschädigungen gekommen. Zudem ist die grosse Zahl völkerrechtlich geschützter Personen in der Genferseeregion und die angespannte geopolitische Lage generell mit Herausforderungen verbunden. Vor diesem Hintergrund hatte der Kanton Genf, der auf schweizerischer Seite für die Einsatzkoordination rund um den G7-Gipfel verantwortlich ist, beim Bundesrat ein Gesuch um temporäre Wiederführung von Binnengrenzkontrollen an den Land- und Seegrenze eingereicht. Dieses hat der Bundesrat nun gutgeheissen.
Der Bundesrat verstärkt damit seine Unterstützung für die vom G7-Gipfel betroffenen Kantone Genf, Waadt und Wallis. Anfangs April hat er bereits beschlossen, dass der Bund sich an den Kosten der drei Kantone zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen wird. Der subsidiäre Einsatz der Armee wurde in der Frühlingsession von den eidgenössischen Räten bewilligt. So können bis zu 5000 Armeeangehörige eingesetzt werden, um die von den zivilen Behörden vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen zu unterstützen.
01.04.2026 – G7-Gipfel in Évian: Der Bund beteiligt sich an den Sicherheitskosten
Der von Frankreich organisierte G7-Gipfel findet vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian in unmittelbarer Nähe der Schweizer Landesgrenze statt. Aufgrund der zunehmenden globalen Spannungen erfordert der Gipfel ein umfangreiches Sicherheitsdispositiv, auch in der Schweiz. Deshalb haben die Kantone Genf, Waadt und Wallis den Bund um Unterstützung gebeten. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dass der Bund sich an den Kosten der drei Kantone zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen wird.
28.01.2026 – G7-Gipfel in Évian: Assistenzdienst der Armee und Einschränkung der Luftraumnutzung
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 einen Assistenzdiensteinsatz der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden bei der Gewährleistung der Sicherheit während des G7-Gipfels in Évian-les-Bains (Frankreich) vom 15. bis zum 17. Juni 2026 gutgeheissen. Dieser subsidiäre Einsatz ergänzt die von den zivilen Behörden vorgesehenen Sicherheitsmassnahmen. Die Bundesversammlung befindet in ihrer nächsten Session im März 2026 über den Einsatz.
Informationen der betroffenen Kantone und der französischen Behörden
Informationen des Kantons Genf
Der Kanton Genf bereitet sich aktiv auf den G7-Gipfel vor. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und praktische Hinweise.
Informationen des Kantons Waadt
Der Kanton Waadt bereitet sich aktiv auf den G7-Gipfel vor. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen und praktische Hinweise.
Informationen des französischen G7-Vorsitzes
Frankreich richtet den G7-Gipfel in Évian aus. Im Vorfeld stellen die französischen Behörden wichtige Informationen zur Organisation des Treffens bereit.
Informationen der Präfektur des Département Haute-Savoie
23 Jahre nach dem G8-Gipfel in Évian im Jahr 2003 ist die Haute-Savoie an der Grenze zur Schweiz erneut Gastgeberin des G7-Gipfels.
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