Benin

Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit ermuntert private und öffentliche Akteure in Benin, durch Armutsbekämpfung einen solidarischen, fortschrittlichen und sozial gerechten Staat aufzubauen. Sie leistet Unterstützung in den Bereichen lokale Gouvernanz, wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum sowie Grundschulbildung und Berufsbildung.

Karte von Benin
© EDA

Benin hat eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten der Welt, verfügt über ein geringes Wirtschaftswachstum sowie wenig Bodenschätze. Das Land hat daher Mühe, der Bevölkerung quantitativ und qualitativ gute Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Die Wirtschaft Benins beruht auf der Landwirtschaft, vor allem Baumwollanbau, und dem Handel über den Hafen von Cotonou.

Trotz zahlreicher Probleme, welche die Entwicklung des Landes behindern, ist Benin politisch stabil, was für eine langfristige Zusammenarbeit günstig ist. Die DEZA begleitet die verschiedenen privaten und öffentlichen Akteure der beninischen Gesellschaft bei der Umsetzung ihrer Strategien zur Armutsbekämpfung. Ihr Engagement konzentriert sich auf die Departemente Borgou und Alibori im Nordosten des Landes.

Dezentralisierung und lokale Gouvernanz

Auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtete Strukturen

Die DEZA unterstützt die von der beninischen Regierung angestrebte Dezentralisierung der staatlichen Strukturen. Das Ziel sind bürgernahe Institutionen, die den Bedürfnissen der Bevölkerung besser gerecht werden und qualitativ bessere Leistungen erbringen. Die DEZA stützt sich dabei auf Lokalverwaltungen und zivilgesellschaftliche Organisationen.

Ihr Engagement umfasst:

  • die Bereitstellung von Gemeinschaftsradios zur Information der Bevölkerung
  • die Organisation von öffentlichen Veranstaltungen für die Bevölkerung durch die gewählten Amtsträger
  • die Unterstützung des Mitteltransfers vom Zentralstaat an die Gemeinden

Staats- und Wirtschaftsreformen

Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum

Arbeitsplätze schaffen Verdienstmöglichkeiten

Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit trägt zu einer Steigerung der Produktion in den bäuerlichen Familienbetrieben bei, um die Ernährungssicherheit des Landes zu verbessern und die Entstehung anderer Wirtschaftszweige zu fördern. Dadurch werden neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen. Sie setzt sich deshalb für die Modernisierung landwirtschaftlicher Familienbetriebe ein und arbeitet mit Bauernorganisationen zusammen.

Die DEZA unterstützt:

  • Schulungen in den Bereichen Technik und Management
  • Unternehmerische Initiativen im Bereich Landwirtschaft und Handel
  • die Schaffung rentabler ländlicher Wirtschaftsstrukturen

Grundschulbildung und Berufsbildung

Alternativen für Menschen, die vom Schulsystem ausgeschlossen sind

Die DEZA setzt sich für eine Bildung für alle ein, die sämtlichen Menschen eine Chance gibt. Kinder und Jugendliche, die wenig bis keinen Zugang zu Schulen hatten, wird ermöglicht schulische Defizite abzubauen. Aufgrund erworbener Kompetenzen finden diese Kinder und Jugendlichen so eher ein Auskommen und können ihre staatsbürgerlichen Pflichten wahrnehmen.

Die DEZA unterstützt in Benin:

  • Alphabetisierungsprogramme
  • den Vertrieb von Zeitungen in lokalen Sprachen zur Unterstützung der Alphabetisierung
  • die Entwicklung von Berufsbildungsprogrammen, die auf den ländlichen Kontext zugeschnitten sind

Grund- und Berufsbildung

Geschichte der Zusammenarbeit

30-jähriges Engagement für die Bevölkerung Benins

Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in Benin begann mit einer Reihe von bilateralen Verträgen, darunter einem technischen Abkommen, das 1981 unterzeichnet wurde. Im Jahr 1983 eröffnete die Schweiz ein Kooperationsbüro in Cotonou. Ab 1994 begann die DEZA, zivilgesellschaftliche Organisationen zu unterstützen.

Die DEZA war bis 2007 im Gesundheitsbereich aktiv. Zudem leistete das SECO bis 2009 Budgethilfe unter einem Dach mit den übrigen Gebern, was den Staat dazu bewog, die Ausgabenströme der öffentlichen Hand zu reformieren.

Aktuelle Projekte

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Programme Redevabilité

01.04.2014 - 30.09.2020

Le Programme Redevabilité vise à créer un environnement où les organisations de la société civile, les citoyens et les médias interagissent avec les pouvoirs publics pour offrir de meilleurs services de base aux populations. Son approche consiste à renforcer à la fois la demande et l’offre de la redevabilité au niveau local et national dans une démarche de complémentarité avec les programmes DDC et les initiatives des autres partenaires techniques et financiers.


Global Water Security and Sanitation Partnership (GWSP) - Phase II

01.11.2019 - 30.06.2023

The GWSP is a leading global "think tank" of the World Bank to address the water and sanitation challenge in an integrated manner, as set out in the Sustainable Development Goals. GWSP advances innovative global knowledge production and exchange as well as builds capacity through country-level support across regions.

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