Monitoring

Der Begriff Monitoring bezeichnet den Prozess der laufenden Erhebung, Analyse, Zusammenstellung und Dokumentation von Daten auf verschiedenen Beobachtungsebenen während des Projektverlaufs, unter Nutzung von verschiedenen Informationsquellen. Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil eines verantwortungsvollen, resultatorientierten Projektzyklus-Managements (PCM).

Darstellung eines Projektmanagementzyklus inklusive Planungsphase, Umsetzung, Monitoring und Evaluation.
Beispielhafter Projektzyklus aus dem DEZA Lehrbuch zu resultatorientiertem Management. © DEZA

Monitoring ist wichtig für das weiterführende Lernen und die Entscheidungsfindung, insbesondere für die Steuerung und Anpassung laufender Programme oder für Investitionen in neue Projekte und Initiativen.

Die DEZA sammelt während der Umsetzung eines Projekts, eines Programms oder einer Strategie regelmässig Daten zu individuell festgelegten Indikatoren, und überprüft so, ob sie ihre Ziele erreicht. Diese Daten liefern eine solide Entscheidungsgrundlage, um bei Bedarf bereits während der Umsetzung eines Programms Anpassungen vorzunehmen. Die Indikatoren werden je nach Ausrichtung oder speziellem Bedarf eines Projektes ausgeweitet und verfeinert.

Ein gutes Monitoring kann rechtzeitig signalisieren, wenn Aktivitäten nicht wie geplant zu den gewünschten Zielen führen. Faktoren, die zu einem möglichen Misserfolg eines Projektes führen könnten werden so frühzeitig identifiziert und erlauben Anpassungen für den weiteren Projektverlauf und für Folgeprojekte.