Grundbildung und Berufsbildung

Junge afrikanische Mädchen strecken die Hand auf.
Für die DEZA sind Grundbildung und Berufsbildung komplementär und eng verzahnt. © UN Photo / Marco Dormino

Gute Bildung begünstigt die persönliche Entfaltung jedes Menschen und fördert die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Gemeinschaft. Bildung trägt zur Reduktion von Armut und Ungleichheit bei und belebt das Wirtschaftswachstum. Die DEZA macht sich für eine hochwertige Bildung für alle Menschen jeden Alters stark, namentlich in zwei Schwerpunktbereichen: Grundbildung und Berufsbildung.

Bildung ist massgebend für eine nachhaltige Entwicklung, die auf sozialem Zusammenhalt und Frieden beruht. Hochwertige, zugängliche und nichtdiskriminierende Bildung für alle Menschen jeden Alters ist Gegenstand des vierten Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG) der Agenda 2030. Dieses Ziel steht im Zentrum des DEZA-Engagements im Bildungsbereich, ebenso wie jenes für eine menschenwürdige Arbeit für alle im Rahmen eines dauerhaften Wirtschaftswachstums und jenes für die Beseitigung der extremen Armut.

Indem sie ein Problembewusstsein schafft, hilft Bildung beispielsweise auch, das Gesundheitsverhalten zu verbessern, den Zweck einer verantwortungsvollen Landwirtschaft zu vermitteln und die Menschen für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren.

In zahlreichen DEZA-Partnerländern besteht konkreter Handlungsbedarf im Bildungswesen. Der Zugang zu Bildung ist auch in fragilen Kontexten unverzichtbar, wo sich Ungleichheiten tendenziell verschärfen.

Die DEZA fördert im Bildungsbereich die Entwicklung von hochwertigen Angeboten der Grundbildung und Berufsbildung. Für die DEZA sind die beiden Bereiche komplementär und eng verzahnt. Sie ergänzen sich gegenseitig und sind nicht immer linear aufgebaut. Je nach Bedürfnissen und Kontext macht es Sinn, Grundbildungs- und Berufsbildungselemente gleichzeitig anzubieten, so dass sich die Jugendlichen möglichst optimal in den Arbeitsmarkt integrieren können, weil sie solide Grundkompetenzen vorzuweisen haben.

Die Stärkung des Bildungsangebots in den DEZA-Partnerländern ist eine Priorität der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz in den kommenden Jahren. Die vom Parlament verabschiedete Botschaft über die internationale Zusammenarbeit der Schweiz 2017–2020 sieht eine Erhöhung des Schweizer Engagements im Bildungsbereich um 50% gegenüber dem Zeitraum 2013–2016 vor.

Grundbildung

Die DEZA hilft, hochwertige Grundbildungsangebote zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet und möglichst vielen zugänglich sind. Zu diesem Zweck unterstützt sie mehrere Partnerländer bei der Reform ihrer Bildungssysteme.

Berufsbildung

In Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Privatsektor entwickelt die DEZA Ausbildungsangebote, die den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes gerecht werden. So finden mehr Jugendliche eine würdige Arbeit und können zur Entwicklung ihres Landes beitragen.

Aktuelle Projekte

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Projekt abgeschlossen
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Nargis reconstruction storm shelters

01.01.2011 - 31.10.2014

The access to formal education in the Cyclone Nargis affected Delta of Myanmar is improved through the provision of permanent School/Storm Shelters emphasizing on primary education and a “safe heaven” for communities in case of natural disasters. Outcomes: (1) Improved access to formal education is established and education services are provided in the reconstructed buildings. School attendance has increased. (2) Where a school is rebuilt the community has access to a safe storm shelter in case of disaster. School communities are knowledgeable in disaster preparedness and response.


Projekt abgeschlossen
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Vocational Education and Training (VET) Project

VET-sdudent

01.01.2011 - 31.12.2015

The overall goal of this project is to enable rural youth to participate in quality Vocational Education and Training (VET) in order to become more employable and to help them overcome or avoid the poverty trap. The major strategic elements of the project include: a) A focus on young people in rural areas, both male and female; b) Alignment with Mongolian Government policy priorities and support for a high level of national ownership and active political will in relation to the issue; c) A focus on the western region of Mongolia, where there are no other donor activities or mining investments; d) Promotion of a focused intervention (VET) that has a strong and positive correlation with people’s employability and the country’s economic and social development; and e) Benefiting from an important Swiss comparative advantage.

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