Humanitäre Politik

In der humanitären Politik konzentriert die Schweiz ihr Engagement auf den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten, Krisen und bei Naturkatastrophen. Sie will einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten, die Würde, die Rechte und die grundlegenden Bedürfnisse von Menschen vor, während und nach bewaffneten Konflikten und Krisen zu erhalten und zu schützen.

Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass einerseits die entsprechenden internationalen Normen und Standards respektiert und – wo nötig – weiterentwickelt werden. Dafür pflegt sie regelmässig den Dialog mit anderen Staaten, internationalen Organisationen, Think Tanks und Nicht-Regierungsorganisationen. Die Schweiz engagiert sich im multilateralen Rahmen und in konkreten Programmen und Projekten.

Andererseits will die humanitäre Politik Rahmenbedingungen schaffen, damit die Betroffenen auch während eines bewaffneten Konfliktes ihre Rechte wahrnehmen können und humanitäre Hilfe sie rasch erreicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppen wie Frauen, Kindern oder intern Vertriebenen. Die Erfahrungen der humanitären Hilfe vor Ort fliessen wiederum ein in die strategische und konzeptuelle Arbeit der humanitären Politik.  

Schutz der Zivilbevölkerung

Sicherheit und Respektierung der Rechte der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten, insbesondere von verletzlichen Personen, sind Prioritäten der Schweizerischen Aussenpolitik.

Plattform zu Flucht vor Naturkatastrophen

Die Plattform zu Flucht vor Naturkatastrophen (Platform on Disaster Displacement) setzt die Schutzagenda um, die im Rahmen der Nansen Initiative erarbeitet wurde.