Für eine Welt ohne Folter

Durch das Schlüsselloch einer Gefängniszelle sieht man einen Stuhl, der beleuchtet wird von einer Lampe.
Zeichnung aus der Bildergeschichte «En finir avec l’impunité» von Shazeera Zawawi (Association pour la prévention de la torture), 2014. © Shazeera Zawawi

Die Bekämpfung von Folter ist traditionell eine Priorität der schweizerischen Aussenpolitik. Das Völkerrecht verbietet Folter und Misshandlung immer und unter allen Umständen. Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass das Verbot weltweit eingehalten wird. Sie unterstützt international seine Überwachung und Durchsetzung.

Ein Aktionsplan zeigt auf, wie die Schweiz das absolute und universelle Verbot von Folter und Misshandlung verteidigt und die Umsetzung fördert. Er beschreibt, wie die Schweiz die internationale Überwachung und Durchsetzung des Folterverbots unterstützt und mit anderen Staaten, internationalen Organisationen und Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) zusammenarbeitet.

Aktionsplan des EDA gegen Folter 

Vielfältiges Engagement

Die Schweiz setzt sich unter anderem dafür ein, dass möglichst viele Staaten die Antifolterkonvention (CAT) und das Zusatzprotokoll OPCAT ratifizieren. Die Ratifizierung und Umsetzung der Abkommen führt nachweislich zu einem Rückgang der Folter.

Prävention von Folter und Misshandlung in der Schweiz

Die Bundesverfassung verbietet Folter und jede andere Art grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung. Die Schweiz ratifizierte alle relevanten völkerrechtlichen Verträge dazu.

Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) stellt mit regelmässigen Besuchen und im Dialog mit den Behörden sicher, dass die Rechte von Personen im Freiheitsentzug eingehalten werden. Sie besucht Haftanstalten und Institutionen des Massnahmen- und Strafvollzugs und begleitet Ausschaffungsflüge.

Ebenfalls regelmässig besucht der Europäische Ausschuss zur Folterprävention die Schweiz.

Nationale Kommission zur Verhütung von Folter NKVF

Europäischer Ausschuss zur Folterprävention (fr)