Die Schweiz und die Internationale Atomenergie-Organisation

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Als Gründungsmitglied und als aktuelles Mitglied des Gouverneursrates der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) beteiligt sich die Schweiz nicht nur am Budget der Organisation, sondern bringt sich auch aktiv in der Entscheidfindung ein.

Als IAEO-Mitglied ist die Schweiz in verschiedenen IAEO-Gremien aktiv, so etwa der Generalkonferenz, dem höchsten Leitungsorgan der IAEO, das jedes Jahr Mitte September zu einer ordentlichen Tagung zusammentritt. Im Gouverneursrat, der mindestens fünfmal jährlich tagt, wechselt sich die Schweiz mit anderen Ländern der Westeuropäischen Gruppe nach einem vorgegebenen Rhythmus bei der Mitgliedschaft ab. Von 2014–2015 hat die Schweiz zusammen mit Italien den Vorsitz der WEG (Western European Group) inne. Die Schweiz ist seit Herbst 2014 für drei Jahre im Gouverneursrat der IAEO vertreten.

Der Schweizer Beitrag zur IAEO beläuft sich auf 5 Millionen Franken pro Jahr oder 1,2 % des gesamten ordentlichen Haushalts der IAEO. Zudem unterstützt die Schweiz den IAEO-Fonds für technische Zusammenarbeit.

In der Schweiz sind in erster Linie das Bundesamt für Energie (BFE), das EDA und das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) für IAEO-Angelegenheiten zuständig. Die Schweiz ist Gründungsmitglied der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), ein Sonderorgan des UNO-Systems, das 1957 gegründet wurde.

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