Gültig am:
Publiziert am: 24.03.2020

Die Vorschriften im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus (COVID-19) ändern laufend. Für die aktuell gültigen Vorschriften in Griechenland, beachten Sie die Informationen der zuständigen griechischen Behörden. (Kapitel Aktuelles)


Reisehinweise für Griechenland

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.
Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind:

  • seit dem 15. Juni 2020 die Länder des Schengen-Raums (einschliesslich Dänemark, Island und Norwegen) sowie Grossbritannien. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage rät das BAG jedoch von nicht notwendigen Reisen in folgende Schengen-Länder ab: Seit dem 22. Juli 2020 nach Luxemburg und ab dem 5. August 2020 nach Spanien (ausser den Balearen und den Kanaren)
  • seit dem 20. Juli 2020 zusätzlich folgende Länder: Andorra, Australien, Bulgarien, Georgien, Irland, Japan, Kanada, Kroatien, Marokko, Monaco, Neuseeland, Ruanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.

Ausserdem hat das BAG verfügt, dass ab dem 6. Juli 2020 Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Informationen des BAG, die regelmässig angepasst werden.
BAG

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz

Staatssekretariat für Migration SEM: Schengen-Staaten

Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Griechenland, beachten Sie die Informationen der zuständigen griechischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an die Griechische Botschaft in Bern

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Beachten Sie auch die nachstehenden Informationen und Empfehlungen.



Grundsätzliche Einschätzung

Das Land ist stabil, leidet jedoch weiterhin unter einer schweren Wirtschaftskrise.

Wegen sozialen Spannungen können Demonstrationen und Streiks auftreten. Demonstrationen werden vor allem in Athen und anderen grossen Städten auf dem Festland durchgeführt. Vereinzelt kommt es auch zu Demonstrationen in Flüchtlingslagern oder deren Umgebung. Streiks werden in der Regel einige Tage zum Voraus angekündigt. Streiks und Demonstrationen können je nach Durchführungsort den Reiseverkehr erheblich beeinträchtigen.

Politisch motivierte Anschläge durch lokale Extremisten kommen vor. Sie richten sich meistens gegen staatliche Einrichtungen und Banken und verursachen Sachschäden. Vereinzelt werden aber auch Personen verletzt. Beispiele von Anschlägen: Am 27. Dezember 2018 wurden bei einer Explosion vor einer Kirche in Athen zwei Polizisten verletzt. Am 17. Dezember 2018 verursachte eine Bombe Sachschaden an einem Mediengebäude. Am 26. Februar 2018 wurde ein Passant verletzt, als eine Granate vor einem Polizeiposten explodierte. Wiederholt sind Vandalenakte gegen ausländische Botschaften verübt worden.

Auch das Risiko von Anschlägen durch internationale terroristische Organisationen kann nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien über die aktuelle Lage und bleiben Sie mit Ihrem Reiseveranstalter in Kontakt. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Meiden Sie Demonstrationen jeder Art, denn Gewaltausbrüche und Zusammenstösse mit den Sicherheitskräften sind dabei möglich.

Kriminalität

Fälle von Taschen- und Entreissdiebstähle sind sehr häufig. Vor allem in Athen haben Diebstähle von Geldbeuteln und Ausweisen zugenommen und sind in der Metro zwischen dem Flughafen von Athen und der Stadt besonders häufig. Es ist auch zu rassistisch motivierten Übergriffen gekommen.

Bewahren Sie Ihre Wertgegenstände wenn immer möglich an einem sicheren Ort auf (z.B. Hotelsafe). Tragen Sie jedoch eine Fotokopie des Passes oder der Identitätskarte auf sich, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können. Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität und die Informationen der griechischen Polizei.
Hellenic Police

Verkehr und Infrastruktur

Die Strassen sind allgemein in gutem Zustand, doch bildet das unberechenbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Unfallrisiko. Zum Beispiel wird auch rechts oder bei durchgezogener Sicherheitslinie überholt. Vor allem auf kurvenreichen Bergstrassen, aber auch auf Autobahnen, ist höchste Vorsicht geboten.
Die Autobahnen sind gebührenpflichtig.
Hellenic Police: Road Safety

Öffentlicher Verkehr: Es besteht ein weit verzweigtes Netz von Linienbussen. Eisenbahnlinien gibt es lediglich zwischen den grossen Städten. Zwischen den Inseln verkehren regelmässig Fähren.

Besondere rechtliche Bestimmungen

Für Fahrzeuglenker gilt eine Grenze von 0,5 Promille Blutalkoholgehalt (0,2 Promille für Motorradfahrer und für Personen, die den Führerschein seit weniger als 2 Jahren besitzen).

Es ist verboten, militärische Anlagen, militärisches Personal und Polizisten zu fotografieren. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet.

Das Mitnehmen von Flüchtlingen in einem Fahrzeug erfüllt den Straftatbestand des Menschenschmuggels und kann mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe geahndet werden. Nehmen Sie deshalb keine Anhalter mit, auch nicht für Teilstrecken innerhalb Griechenlands.

Naturbedingte Risiken

Griechenland liegt in einem Erdbebengebiet. Beachten Sie das Merkblatt für Touristen der griechischen Organisation für Erdbebenschutzplanung OASP.
OASP

Im Sommer herrscht vielerorts erhebliche Waldbrandgefahr. Oft breiten sich die Feuer wegen starker Winde rasch aus. Entfachen Sie im Sommer im Freien keine Feuer und lassen Sie mit brennenden Zigaretten und Streichhölzern grösste Vorsicht walten.
General Secretariat for Civil Protection

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Athen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet, auf den kleineren Inseln jedoch teilweise nur mit minimaler Ausstattung.
Bei Arzt- und Krankenhausbehandlungen muss die Europäische Krankenversicherungskarte vorgewiesen werden. Dennoch müssen Arztbesuche oft direkt bezahlt werden. Bei längeren Aufenthalten in einem öffentlichen Spital wird empfohlen, dass die Angehörigen bei der Patientenpflege mithelfen, oder dass eine private Krankenpflegerin auf eigene Kosten angestellt wird (die Spitäler verfügen in der Regel über eine Liste). Bei Kleinkindern sollte ein Elternteil immer im Spital bleiben. Die privaten Spitäler verfügen über einen umfänglichen Pflegedienst.
Merkblatt Gemeinsame Einrichtung KVG

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

Nützliche Adressen

Allgemeine Notruf-Nummer: 112
Ambulanz: 166
Feuerwehr: 199
Polizei: 100
Touristenpolizei: 1571

Zollvorschriften: Greek Customs

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Botschaft in Athen
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.