Fokus Entführungsrisiko in der Sahara und Sahelzone

In grossen Teilen der Sahara und des Sahel sind bewaffnete Banden und islamistische Terroristen aktiv, die vom Schmuggel und von Entführungen leben. Sie sind gut organisiert, operieren grenzüberschreitend und haben Verbindungen zu lokalen, kriminellen Gruppen.

Das Entführungsrisiko ist in einigen Gebieten sehr hoch und nimmt noch zu.

Seit November 2009 wurden mehrere Ausländerinnen und Ausländer in der Sahara/Sahelzone verschleppt. Es handelte sich um Touristen sowie Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und ausländischen Firmen, unter anderen:

  • Am 15. Januar 2019 ein Kanadier in Tiabongou (Provinz Yagha, Burkina Faso); einen Tag später wurde er in der Provinz Oudalan tot aufgefunden.
  • Am 23. September 2018 ein südafrikanischer und ein indischer Staatsangehöriger und ihr lokaler Fahrer in der Provinz Soum (Burkina Faso)
  • Am 17. September 2018 ein italienischer Priester und zwei einheimische Personen der Region Tillaberi (Niger)
  • Am 11. April 2018 ein deutscher Hilfswerkmitarbeiter in der Nähe von Ayorou (Region Tillaberi, Niger)
  • Am 23. März 2017 ein französischer Staatsbürger in der Nähe von Goz Beida (Region Ouaddai, Tschad)
  • Am 7. Februar 2017 eine kolumbianische Ordensschwester in Karangasso (Region Sikasso, Mali)
  • Am 24. Dezember 2016 eine französische Hilfswerkmitarbeiterin in Gao (Mali)
  • Am 14. Oktober 2016 ein amerikanischer Hilfswerkmitarbeiter in Abalak, Provinz Tahoua (Niger)
  • Am 15. Januar 2016 ein australisches Ehepaar in Baraboule, Provinz Soum (Burkina Faso)
  • Am 8. Januar 2016 eine Schweizerin in Timbuktu (Mali)
  • Am 4. April 2015 ein rumänischer Staatsbürger in Tambao, Provinz Oudalan (Burkina Faso)

Mehrere Personen befinden sich noch immer in der Gewalt der Entführer.

Beachten Sie deshalb unbedingt die Reisehinweise für die einzelnen Länder der Region, bevor Sie eine Reise dorthin planen.
Reiseziele

Terrorismus und Entführungen

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