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Schweizer Engagement und Positionen

Seit ihrem Beitritt im September 2002 hat sich die Schweiz als aktives Mitglied der Vereinten Nationen (UNO) etabliert, das sachorientiert und konstruktiv an Lösungen mitarbeitet.

Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres hinter zwei Rednerpulten zwischen der Schweizer- und der UNO-Fahne
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres bei seinem Antrittsbesuch in Bern 2017 (© Keystone)

Besondere Glaubwürdigkeit geniesst die Schweiz in der Völkergemeinschaft, weil sie keine Machtpolitik betreibt und keine versteckten Ziele verfolgt.

Da sich die grossen Herausforderungen unserer Zeit nicht im Alleingang lösen lassen, liegt es auch im Interesse der Schweiz, sich für die Stärkung der UNO einzusetzen. So nimmt sie aktiv an der Debatte über die UNO-Reformen teil und hat wiederholt mit Ideen und pragmatischen Vorschlägen zu Lösungen beigetragen. Ein Beispiel ist die Schaffung des UNO-Menschenrechtsrats, an dessen Ursprung eine Idee der Schweiz steht.

Auch bei anderen Aufgaben geht die Schweiz dort den Weg über die UNO, wo ein international koordiniertes Vorgehen sinnvoller und effizienter ist als Einzelprojekte. Dies gilt für die Friedens- und Sicherheitspolitik, für die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe sowie für Themen der Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Der UNO-Rahmen ist auch wichtig, um das Völkerrecht international durchzusetzen und weiterzuentwickeln.

Offizielle Treffen der politischen Hauptorgane der UNO können über das Web TV der UNO verfolgt werden. Abstimmungspositionen der einzelnen Staaten und weitere Materialien sind ausserdem über die Digitale Bibliothek der UNO einsehbar. Das Abstimmungsverhalten der Schweiz in jenen politischen Hauptorganen (Generalversammlung, Wirtschafts- und Sozialrat, Sicherheitsrat und Menschenrechtsrat), in denen sie Mitglied ist, wird in regelmässigen Abständen in der nachfolgenden Tabelle publiziert.

Tabelle – Abstimmungsverhalten der Schweiz in den politischen Hauptorganen der UNO (Stand 07.04.2022) (PDF, 19 Seiten, 1.1 MB, Englisch)

Letzte Aktualisierung 08.04.2022

  • Die Schweiz kandidiert für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat in den Jahren 2023-2024. Der Bundesrat hat die Kandidatur nach Konsultationen mit dem Parlament 2011 formell eingereicht. Die Wahl für die zweijährige Amtszeit findet im Juni 2022 in New York statt.

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