Visa – Einreise in die Schweiz und Aufenthalt

COVID-19 Informationen zu Reisen in die Schweiz

Grundsätzlich sind Einreisen aus Risikoländern (z.B. Israel) in die Schweiz nicht möglich.

Personen – auch aus einem Risikoland kommend – dürfen weiterhin in die Schweiz einreisen, wenn sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie verfügen über das Schweizer Bürgerrecht.
  • Sie verfügen über ein Reisedokument, beispielsweise Pass oder Identitätskarte, und
    • - einen Aufenthaltstitel, namentlich eine gültige schweizerische Aufenthaltsbewilligung (Ausweis L / B / C / Ci);
       
    • - eine Grenzgängerbewilligung (Ausweis G); 
       
    • - eine Legitimationskarte des EDA;
       
    • - ein von der Schweiz ausgestelltes Visum D;
       
    • - ein von der Schweiz ausgestelltes Visum C, welches ab dem 16. März 2020 aufgrund eines Ausnahmegrundes oder zur kurzfristigen Erwerbstätigkeit ausgestellt wurde;
       
    • - eine Zusicherung der Aufenthaltsbewilligung durch eine kantonale Migrationsbehörde oder eine Einreiseerlaubnis mit einem durch die Schweiz ausgestelltem Visum.
       
  • Sie verfügen über einen von der Schweiz ausgestellten Reiseausweis für Flüchtlinge, oder für Staatenlose, respektive einen von der Schweiz ausgestellten Pass für ausländische Personen sowie eine gültige Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung oder einen gültigen F-Ausweis.
  • Sie sind freizügigkeitsberechtigt. Sofern solche Personen der Visumspflicht unterstehen, genügt ein gültiges Schengenvisum C, ein gültiges Visum D oder ein gültiger Schengen-Aufenthaltstitel.
  • In gewissen Fällen: Sie reisen lediglich zur Durchreise in die Schweiz ein mit der Absicht und der Möglichkeit, direkt in ein anderes Land weiter zu reisen.
  • Sie befinden sich in einer Situation der äussersten Notwendigkeit

Die betroffenen Personen müssen glaubhaft machen, dass sie eine der obgenannten Bedingungen erfüllen. Geeignete Nachweise sind beim Grenzübertritt vorzulegen.

Für weitere detaillierte Informationen konsultieren Sie bitte die COVID-19-Verordnung, die Website des Staatssekretariats für Migration und die Website des Bundesamtes für Gesundheit BAG für aktuelle Informationen zu den Quarantänebestimmungen.

Für die Einreise in die Schweiz gelten unterschiedliche Regeln, grundsätzlich wird zwischen Staatsangehörigen von EU-/EFTA-Ländern und Drittstaatsangehörigen unterschieden. Zuständig ist das Staatssekretariat für Migration (SEM).

SEM

Seit dem Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens zu Schengen und Dublin zwischen der Schweiz und der EU (12. Dezember 2008) können die Vertretungen im Ausland je nach Aufenthaltsdauer und Reisezweck nachfolgende Kategorien von Visum erteilen. Bitte wählen Sie die Rubrik, welche für Sie zutrifft.

Schengen-Visum für einen Aufenthalt bis maximal 90 Tage

Betrifft Personen, welche in die Schweiz einreisen und sich in der Schweiz bis maximal 90 Tage innerhalb von 180 Tagen aufhalten möchten: z.B. Reisende für touristische Aufenthalte, Besuche, kurzfristige Sprachaufenthalte, Teilnahme an Konferenzen oder sportlichen/kulturellen Veranstaltungen, usw.

Nationales Visum für einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen

Betrifft Personen, welche in die Schweiz einreisen und sich in der Schweiz mehr als 90 Tage aufhalten möchten. Für die Erteilung dieses Visums ist die Bewilligung des kantonalen Migrationsamts erforderlich, das für den in der Schweiz angestrebten Aufenthaltsort zuständig ist. z.B. Studium in der Schweiz, Familiennachzug, Eheschliessung mit Wohnsitznahme, usw.

Flughafentransitvisum

Betrifft nur Staatsangehörige von bestimmten Ländern; diese brauchen ein Flughafentransitvisum, auch wenn sie den internationalen Flughafentransitraum nicht verlassen und nicht in den Schengen-Raum einreisen.

Arbeit / Arbeitsbewilligungen

Betrifft den Arbeitsantritt einer ausländischen Arbeitskraft bei einem Arbeitgeber in der Schweiz. Ein Visum wird erst erteilt, wenn die notwendige Bewilligung von der zuständigen kantonalen Behörde vorhanden ist.