Strategie

Die Schweiz legt den Schwerpunkt in Burkina Faso auf drei Bereiche, die zur Armutsbekämpfung beitragen: Gouvernanz und Demokratie, Grundschul- und Berufsbildung sowie lokale Wirtschaftsförderung. Seit 2019 leistet die Schweiz auch humanitäre Hilfe für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen. 

Trotz eines hohen Wirtschaftswachstums (2019: 6 %), das auch dank dem Export von Gold und Baumwolle erzielt wird, zählt Burkina Faso nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in ländlichen Gebieten und betreibt Subsistenzwirtschaft (Getreideanbau) im Familienverband. Diese ist gegenüber Klimaveränderungen besonders anfällig. Die starke Zunahme der Gewalt seit 2018 schwächt das Land zusätzlich und untergräbt das Vertrauen zwischen Bevölkerung und Staat.

Angesichts der steigenden Unsicherheit setzt sich die Schweiz dafür ein, die Entwicklungserfolge zu erhalten, Leid zu lindern und die Konflikttransformation zu unterstützen. Sie engagiert sich in den Bereichen Gouvernanz und Demokratie, Grundschul- und Berufsbildung sowie Wirtschaftsförderung.