Geschichte

Im Rahmen einer Neustrukturierung der Konsularbezirke in Deutschland entschied der Schweizerische Bundesrat am 09. April 1875 die Eröffnung eines Konsulates in Stuttgart für Württemberg und das Fürstentum Hohenzollern. Mit Entscheid vom 6. Dezember 1876 ernannte er Herrn Wilhelm Kerner als Honorarkonsul. Herr Kerner übte dieses Amt bis zum Jahre 1919 aus. Auf seine Initiative hin, erfolgte im Jahre 1877 die Gründung eines Schweizervereins in Stuttgart, der noch heute aktiv ist.

Während des zweiten Weltkrieges wurde das Schweizerische Konsulat im Sommer 1943 von Stuttgart nach Markgröningen bei Ludwigsburg verlegt. Im Februar 1945 erfolgte ein Umzug nach Tettnang (zwischen Ravensburg und Friedrichshafen). Im Spätsommer 1945 wurde das Konsulat in der Villa des damaligen Konsuls, Herrn Ernst Suter, in der Wernhaldenstrasse (oberhalb des Bopsers) untergebracht. Im Jahre 1957 erfolgte der Umzug in das neu erbaute „Winterthur-Haus“ an der Hirschstrasse 22, wo die Vertretung heute noch untergebracht ist. Im gleichen Jahr wurde das Konsulat in ein Generalkonsulat umgewandelt.