Grundsätzliche Einschätzung
Von Reisen in den Iran wird abgeraten.
Angesichts des Kriegs im Nahen und Mittleren Osten und des steigenden Sicherheitsrisikos ist die Schweizerische Botschaft in Teheran seit dem 11.03.2026 vorübergehend geschlossen.
Das Eskalationsrisiko in der gesamten Region ist sehr hoch.
Der Luftraum ist gesperrt und die Flughäfen sind geschlossen.
Es kann zu Versorgungsengpässen kommen. Die Telefon- und Internetverbindungen können zeitweise unterbrochen sein. Dies gilt auch für Dienste wie WhatsApp, Instagram und VPNs.
Für ausländische Reisende besteht ein erhebliches Risiko, ohne erkennbaren Grund festgenommen, verhört und inhaftiert zu werden; es können lange Haftstrafen drohen. Seit der militärischen Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Israel im Juni 2025 hat die Zahl der Verhaftungen von ausländischen Reisenden zugenommen.
Für Schweizer Staatsangehörige, die sich im Iran aufhalten:
Wenn Sie das Land verlassen möchten, nutzen Sie die verfügbaren kommerziellen Transportmittel. Informieren Sie sich vor Ort über die lokalen Transportmöglichkeiten. Beachten Sie die Anordnungen der lokalen Behörden und die erforderlichen Vorsichtsmassnahmen.
Der Entscheid zur Ausreise erfolgt freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten der ausreisenden Person.
Bleiben Sie in Kontakt mit Ihren Angehörigen.
Schweizer Staatsangehörige, die Unterstützung benötigen, können sich an die Helpline des EDA wenden. Bitte informieren Sie die Helpline EDA, wenn Sie das Land verlassen haben und aktualisieren Sie Ihre Angaben in der Travel Admin App
Helpline EDA