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Bilaterale Beziehungen Schweiz–Honduras

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Honduras sind gut. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) ist mit vielen Projekten im Land präsent.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die Schweiz und Honduras haben in verschiedenen Bereichen wie technische Zusammenarbeit, Investitionsförderung und Investitionsschutz sowie Aufhebung der Visumspflicht Abkommen abgeschlossen.

Für die Vertretung der diplomatischen Interessen der Schweiz ist die Botschaft in Guatemala zuständig. Die konsularischen Angelegenheiten werden von der Schweizer Botschaft in San José (Costa Rica) betreut.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterhält ein Verbindungsbüro in Tegucigalpa, das eine konsularische Abteilung hat. Das regionale Hauptbüro der DEZA befindet sich in Managua (Nicaragua).

Datenbank Staatsverträge

Honduranische Regierung (es)

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und Honduras ist gering. In den 1990er-Jahren beteiligte sich die Schweiz an den multilateralen Entschuldungsprogrammen für Honduras. 2020 importierte die Schweiz Güter im Wert von 32,6 Millionen CHF, darunter hauptsächlich Landwirtschaftsprodukte. Die Exporte beliefen sich 2020 auf 13,8 Millionen CHF. Die Schweiz exportiert vor allem pharmazeutische Produkte, Maschinen und Landwirtschaftsprodukte nach Honduras.

Handelsförderung, Switzerland Global Enterprise SGE

Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation

Forschende aus Honduras können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben

Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende und Kunstschaffende, SBFI

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Honduras ist seit 1978 ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.

Unter der Kooperationsstrategie 2018−2021 setzt die DEZA ihre Arbeit in den Bereichen Gouvernanz und Rechtsstaatlichkeit, Beschäftigung und wirtschaftliche Entwicklung sowie Klimawandel, Katastrophenprävention und natürliche Ressourcen fort. Die humanitäre Hilfe bildet einen integralen Bestandteil des DEZA-Programms. 

2020 belief sich das Budget der DEZA für Honduras auf rund 20 Millionen CHF.

Die DEZA unterstützte unter anderem die Mission gegen Korruption und Straflosigkeit in Honduras (MACCIH), ein Engagement der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), bis diese Anfang 2020 endete.

Die bilaterale Zusammenarbeit der Schweiz in Lateinamerika und damit auch in Honduras wird Ende 2024 eingestellt.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Schweizerinnen und Schweizer in Honduras

Ende 2020 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 215 Schweizerinnen und Schweizer in Honduras.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Honduras konstituierte sich 1839 als Republik. Die Schweiz anerkannte den Staat umgehend. 1936 eröffnete sie in Honduras ein Konsulat. Seit 1957 unterhalten die beiden Länder diplomatische Beziehungen.
Während des Zweiten Weltkriegs vertrat die Schweiz die honduranischen Interessen in Deutschland und Ungarn und von 1962 bis 1985 in Kuba.

Die DEZA ist seit 1978 in Honduras tätig und eröffnete 1981 ein Koordinationsbüro in Tegucigalpa. 1993 wurde das regionale Hauptbüro nach Managua verlegt. Das Büro in Tegucigalpa wurde in ein Verbindungs- bzw. Programmbüro umgewandelt. 

Honduras, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis

Letzte Aktualisierung 26.01.2022

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