Die Schweiz ist zutiefst erschüttert über den tragischen Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana. Nach der Tragödie sind unsere Gedanken bei den Familien und Freunden der Opfer, bei all jenen, die noch auf Nachrichten über ihre Angehörigen warten sowie bei den Helferinnen und Helfer in der Schweiz, die unermüdlich im Einsatz sind.
Die Schweiz bedankt sich bei allen Staaten für die eingegangenen Beileids- und Solidaritätsbekundungen. Darüber hinaus ist die Schweiz dankbar für die Unterstützung und Hilfe verschiedener Regierungen bei der Aufnahme von Verletzten in Spitälern und beim Aufbau von Verbindungen zu den Opferfamilien im Ausland.
Bundespräsident Guy Parmelin besuchte am 1. Januar den Skiort und nahm im Namen des Bundesrats Stellung vor den Medien. Der Bundespräsident bezeichnete den Brand in der Bar als eine der schwersten Tragödien der Schweiz und sprach im Namen von Bundesrat und Parlament den Opfern sowie ihren Angehörigen sein tiefes Beileid aus. Der Bundespräsident dankte Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren Staaten für ihre Solidarität und Unterstützungsbereitschaft, würdigte den Einsatz der Helferinnen und Helfer und versicherte den Verletzten umfassende medizinische Unterstützung zu. EDA-Vorsteher Ignazio Cassis hat sich am Freitagmorgen ebenfalls in einem Post auf X zur Tragödie geäussert.
Für die bestmögliche Behandlung der Verbrennungsopfer des Brands in Crans Montana erhält die Schweiz Unterstützung im Rahmen des Europäischen Zivilschutzmechanismus (Union Civil Protection Mechanism UCPM). Die Verbrennungsopfer können mittels des Mechanismus aus Schweizer Spitälern in spezialisierten Kliniken für Brandverletzte in verschiedenen europäischen Ländern aufgenommen werden. (Siehe Medienmitteilung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz)