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Bilaterale Beziehungen Schweiz–Botsuana

Botsuana hat günstige Bedingungen für seinen wirtschaftlichen Aufschwung geschaffen und ist ein angesehener Partner in den internationalen Institutionen. Die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC) hat ihren Sitz in der botsuanischen Hauptstadt.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die Schweiz hat eine Subsahara-Afrika-Strategie für den Zeitraum 2021–2024 ausgearbeitet.

Hochrangige Kontakte sind selten. Bei ihrem Engagement in Botsuana legt die Schweiz den Schwerpunkt zunehmend auf Handelsbeziehungen.

Subsahara-Afrika-Strategie 2021–2024

Datenbank Staatsverträge

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Abgesehen vom Erwerb von Ausrüstungsgütern durch den Staat ist der direkte Handelsaustausch zwischen den beiden Ländern bescheiden, da Schweizer Produkte, die in Botsuana konsumiert werden, über Südafrika importiert werden. Botsuana ist Mitglied der Zollunion des südlichen Afrikas, die ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abgeschlossen hat.

Verschiedene bereits in Südafrika tätige Schweizer Unternehmen haben Niederlassungen in Botsuana eröffnet. Das Land ist bestrebt, seine Wirtschaft zu diversifizieren und insbesondere die Finanzdienstleistungen zu fördern.

Handelsförderung Switzerland Global Enterprise SGE

Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation

Forschende aus Botsuana können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende, SBFI

Friedensförderung und menschliche Sicherheit

Botsuana ist Mitglied des Genfer Zentrums für die demokratische Kontrolle der Streitkräfte (DCAF), die im Jahr 2000 auf Initiative der Schweiz geschaffen wurde.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) betreibt ein Regionalprogramm für das südliche Afrika.

Die DEZA hat eine neue Initiative zur Verbesserung des Maissaatguts im südlichen Afrika lanciert. Indem neue Saatgutsorten mit einem höheren Ertrag und einem besseren Nährwert gefördert werden, soll die Ernährungssicherheit der Landwirte in Botsuana gestärkt werden.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Schweizerinnen und Schweizer in Botswana

Ende 2020 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 53 Schweizerinnen und Schweizer in Botsuana und 13 botsuanische Staatsangehörige in der Schweiz.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Der Bundesrat anerkannte 1966 die Unabhängigkeit des früheren britischen Protektorats Bechuanaland unter dem Namen Botsuana. Mit der Ernennung seines Botschafters in Pretoria nahm der Bundesrat 1967 diplomatische Beziehungen zu Botsuana auf. Botsuana wird in der Schweiz durch seinen in Genf ansässigen Botschafter bei den internationalen Organisationen vertreten.

Botsuana, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis

Letzte Aktualisierung 26.01.2022

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