Friedenspolitik

Friedensdemonstration für Syrien im Dezember 2016 in Berlin
Friedensdemonstration für Syrien im Dezember 2016 in Berlin © REUTERS/Christian Mang

Die Friedensförderung ist in der Bundesverfassung verankert und gehört zu den aussenpolitischen Prioritäten. Dank ihrer Neutralität, ihrer humanitären Tradition, ihrer Erfahrung und Expertise geniesst die Schweiz in der Friedensförderung hohe Glaubwürdigkeit und ist weltweit eine gefragte Partnerin. In den nächsten Jahren will sie ihre Guten Dienste – insbesondere die Mediationskapazitäten – weiter stärken.

Die Schweiz konzentriert sich in der Friedenspolitik auf Bereiche, wo sie über besondere Stärken verfügt. In den letzten fünfzehn Jahren entwickelte sie ein breites Instrumentarium zur Förderung von Frieden und Sicherheit. Sie engagiert sich in der Krisen- und Konfliktbearbeitung sowie Konfliktprävention und hilft mit, internationale Verhaltensregeln und Normen für die Staatengemeinschaft zu entwickeln sowie deren Anwendung zu verbessern.

Es geht aber auch darum, den Ausbruch von neuen Krisen und Kriegen zu verhindern.  Darum engagiert sich die Schweiz in der Vergangenheitsarbeit, dem Begleiten demokratischer Prozesse, dem Stärken rechtsstaatlicher Institutionen und dem Fördern der Menschenrechte sowie in der Prävention von gewalttätigem Extremismus und von Gräueltaten. Gleichzeitig engagiert sich die Schweiz für den Frieden im Rahmen internationaler Organisationen wie OSZE, Europarat oder UNO.