Zum Anfang

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Bolivien

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Bolivien sind gut. Bolivien ist ein Schwerpunktland der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit (DEZA).

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Die DEZA ist seit 1968 in Bolivien aktiv. Im Rahmen ihrer Kooperationsstrategie werden Projekte in den Bereichen Dezentralisierung und Menschenrechte, Minderung der Folgen des Klimawandels sowie Beschäftigung und Einkommen durchgeführt.

Die Schweiz und Bolivien haben Abkommen in den Bereichen Luftverkehr, technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie Katastrophenhilfe abgeschlossen.

Datenbank Staatsverträge

Bolivianische Regierung (es)

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und Bolivien sind bescheiden. 2020 importierte die Schweiz Güter im Wert von 7,2 Millionen CHF aus Bolivien, vor allem landwirtschaftliche Produkte und Bergbauerzeugnisse. Die Schweizer Exporte nach Bolivien beliefen sich auf 13,2 Millionen CHF und betrafen insbesondere Maschinen, medizinische Instrumente und pharmazeutische Produkte.

Die Schweizer Direktinvestitionen in Bolivien betrugen 74 Millionen CHF per Ende 2019. Schweizer Firmen im Land beschäftigten rund 730 Angestellte.

Handelsförderung, Switzerland Global Enterprise, SGE

Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation

Forschende aus Bolivien können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben. Basierend auf einem Mandat des SBFI koordiniert die Universität St. Gallen zurzeit Forschungskooperationen zwischen der Schweiz und Lateinamerika.

Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende und Kunstschaffende, SBFI

Leading House für Lateinamerika (HSG) (en)

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit orientiert sich an den Prioritäten der bolivianischen Regierung im Bereich der Armutsreduktion. Sie hat zum Ziel, Einkommen, Arbeitsmöglichkeiten und Lebensqualität von armen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen zu verbessern, damit sie vermehrt an politischen Entscheidungsprozessen teilnehmen können.

Die DEZA ist vor allem in den ländlichen Gebieten des bolivianischen Hochlands und den angrenzenden Tälern tätig. Wegen der raschen Verstädterung in den letzten Jahrzehnten stehen nebst den ländlichen Gebieten neu auch die Armutsviertel der Städte im Fokus.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Schweizerinnen und Schweizer in Bolivien

Ende 2020 lebten 842 Schweizerinnen und Schweizer in Bolivien.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die Schweiz eröffnete 1935 ein Generalkonsulat und 1962 eine diplomatische Vertretung in Bolivien. Sie pflegt mit dem Andenstaat seit 1911 konsularische und seit 1946 auch diplomatische Beziehungen.

Seit 2013 betreut das Regionale Konsularcenter der Anden in Lima die konsularischen Anliegen mit Bezug zu Bolivien.

Bolivien, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis

Letzte Aktualisierung 26.01.2022

+41 800 24-7-365 / +41 58 465 33 33

Die Helpline EDA beantwortet als zentrale Anlaufstelle Fragen zu konsularischen Dienstleistungen.

365 Tage im Jahr – rund um die Uhr

helpline@eda.admin.ch

Skype: helpline-eda

Fax +41 58 462 78 66

vCard Helpline EDA (VCF, 5.4 kB)

Twitter

Gratisanruf aus dem Ausland mit Skype: helpline-eda

Wenn Sie Skype auf Ihrem Computer oder Smartphone nicht installiert haben, erscheint eine Fehlermeldung. In diesem Fall installieren Sie zuerst das Programm mit dem folgenden Link: Download Skype